Das Gruppenpuzzle kennt man vor allem als Lernmethode.
Auf unserer Methodenplattform methodenundmehr.de haben wir es schon länger so aufbereitet, dass verschiedene Teilaspekte eines größeren Themas erst getrennt bearbeitet und später wieder zusammengeführt werden.
Für diese Folge haben wir den Gedanken weitergedreht: Wie lässt sich das Prinzip nutzen, damit Wissen im Betrieb nicht an einzelnen Menschen hängen bleibt?
Eine Kollegin kennt die Besonderheiten eines Kunden. Ein Mitarbeiter weiß, warum ein bestimmter Ablauf heute so funktioniert. Eine andere Person kennt Sonderfälle und Lösungen, die nirgendwo festgehalten sind.
Das Gruppenpuzzle kann helfen, dieses Wissen sichtbar zu machen, miteinander zu verbinden und gezielt zu sichern.
Verschiedene Wissensbereiche werden zunächst getrennt betrachtet, in Expertengruppen vertieft und anschließend wieder zusammengeführt.
So kann eine Wissenslandkarte entstehen: Wer weiß was? Welche Aufgaben und Abläufe hängen zusammen? Wo gibt es Wissenslücken? Und welches Wissen hängt nur an einer einzigen Person?
Auch die Frage der Sicherung gehört dazu. Nicht alles braucht ein großes Handbuch. Manches lässt sich besser als Checkliste, kurzes Video, Audio, FAQ oder kleines Lernmodul auf einer internen Lernplattform festhalten.
Die Methode eignet sich bei Personalwechsel ebenso wie im laufenden Betrieb, bei neuen Projekten, Umstrukturierungen oder überall dort, wo Wissen besser verteilt werden soll.
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Kategorie: 7. Teamentwicklung & Zusammenarbeit