Ein Schlüsselbund, eine Tasche, ein Kalender oder ein Stift. Manche Dinge begleiten uns jeden Tag. Sie liegen in der Tasche, stecken im Rucksack, wandern von Termin zu Termin mit und sammeln dabei mehr Geschichten, als wir denken.
In dieser Folge von MehrMethoden geht es um die Methode Sprechende Haustürschlüssel und andere Dinge.
Die Idee ist einfach: Ein Alltagsgegenstand bekommt eine Stimme. Er darf erzählen, was er beobachtet, was er mit uns erlebt und was er über uns sagen würde.
So entsteht ein Perspektivwechsel, der leicht wirkt und trotzdem tief gehen kann. Denn manchmal ist es einfacher zu sagen: „Meine Tasche trägt zu viel“, als direkt über Überforderung zu sprechen. Und manchmal zeigt ein Schlüsselbund sehr klar, für wie viele Türen jemand sich zuständig fühlt.
Die Methode eignet sich für Gespräche, Reflexion, Mediation, Gruppen und Vorstellungsrunden. Sie macht sichtbar, was Menschen mit sich herumtragen, woran sie festhalten und was vielleicht leichter werden darf.
Sprechende Dinge urteilen nicht. Sie öffnen einen anderen Blick.
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Kategorie: 4. Persönlichkeitsentwicklung & Reflexion
